Wochenendtrip Yosemite

Spontan hat sich ein Gruppe zusammengefunden um einen Wochenendausflug in den Yosemite National Park zu machen. Dieser ist nicht zu weit entfernt und wird sicherlich noch Ziel vieler weiterer Ausflüge. Bei einer Fahrtzeit von vier Stunden muss es sicher aber schon lohnen, Tagesausflüge fallen also weg.

Dem zu Grunde liegenden „Irgendwie rotten sich immer die Deutschen zusammen“ Prinzip folgend, bestand unsere Gruppe ausschließlich aus selbigen. Wir haben uns mit zwei Mietautos auf den Weg gemacht. Wobei ich einer der Fahrer war. Mietautos in den USA werden ab einem Alter von 25 deutlich billiger, weil man keine Idioten-pauschale mehr bezahlen muss. 😀
Dadurch musste ich mich leider auch mit Buchung und Versicherung herumschlagen, was weniger Spaß macht.

Wir sind am Freitag los damit wir den Samstag als Wandertag komplett in Beschlag nehmen konnten. Sonntag Nachmittag fuhr die Karawane zurück. Auf einem Campingplatz kurz von dem Nationalpark haben wir Plätze für uns gefunden und fürstlich gebarbecued. Am Samtag sollte es schon sehr früh losgehen, weswegen wir „früh“ in unsere Zelte krochen.

Für den Ganztageshike haben wir den 4-mile-track aus dem Yosemite Valley heraus, hoch zum Glacier Point, verbunden mit dem malerischen Panorama Trail. Insgesammt kamen wir auf 14 Meilen bzw 23km. (Kurz der Seitenhieb das mich die Einheiten hier übelst aufregen, Meilen sind da noch harmlos!) Somit doch eine stattliche Strecke vor allem mit den 4000 Fuß (1200 m) Höhenunterschied. Es wurde schon dunkel als wir am Ende ankamen.  Die Aussichten waren aber die Anstrengung wert. Ich hoffe ihr stimmt zu.

Am Sonntag, hatten wir noch einen halben Tag den wir nutzen wollten. Doch das Wetter wollte nicht ganz wie wir wollten. Wegen dem aufziehenden Gewitter haben wir den Gipfel des Mt. Hoffmann dann doch in Ruhe gelassen und sind beim May Lake umgedreht. Jedoch gab das Gewitter eine gute Kulisse ab 😀

Es war aber halb so schlimm weil wir ja sowieso zurückgefahren sind.
Zwecks einer Vollständigen USA experience sind wir auf dem Rückweg in einem der billigen Burger Joints, nämlich „In and Out Burger“ abgestiegen. Ziemlich fettig^^
Jetzt bin ich wieder angefixt und die nächsten Trips sind schon in Planung.